Fußball ist ein Idiotensport für biertrinkende Proleten… – Der Ball im Netz
Und dann die jammernden Spieler, die sich, kaum einmal zu fest
angeschaut, heulend aufm Boden rumwälzen und nach dem Schiedsrichter
krakelen.
Dies ist tatsächlich einer der Gründe, warum ich heute nur noch
selten Spaß an Fußballübertragungen habe.
Das Spiel an sich ist ja völlig anspruchslos.
Das ist natürlich Quatsch, fällt aber unter Meinungsfreiheit.
Einer hat den Ball,
läuft, spielt ab und zu ab und nach kurzer Zeit fällt immer einer
hin. Dann ist großes Gejammere und der Schiedsrichter ist auf jeden
Fall ein Arsch, egal was er entscheidet. Alle 40 Minuten passiert
dann mal der große Knaller und einer von den Dödels schafft es
tatsächlich, den Ball nicht 50 m übers Tor zu ballern, sondern direkt
rein, wenn´s in einem Spiel überhaupt mal Tore gibt.
Diese Beschreibung ist nun wieder treffend. Ursache dafür ist aber
nicht der Fußball an sich, denn die Spieler besitzen heute
grundsätzlich alle nötigen Voraussetzungen, um dem Zuschauer
spannende und hochklassige Spiele zu liefern. Nein, das Problem liegt
darin, daß der Fußball von Inzucht-Cliquen alter Herren wie dem DFB,
der UEFA und der FIFA regiert wird. Und diese Herrschaften haben
leider kein Interesse daran, als Anwälte der Fußballfreunde
aufzutreten.
Folgende Sofortmaßnahmen könnten dabei helfen, die Attraktivität des
Fußballs wieder zu erhöhen.
- Der Spannungskiller Nummer 1 – das Golden Goal – muß sofort wieder
verschwinden.
- Brutalität, Simulantentum und Passivität der Spieler müssen zum
einen durch konsequente Regelauslegung vermindert werden.
- Zum anderen müssen die Spieler wieder motiviert werden. Und da dies
heute leider nur durch Geld möglich ist, erhalten Spieler in Zukunft
keinerlei Grundgehalt mehr, sondern ausschließlich leistungsbezogenes
Gehalt. Herausragenden Spielern gönne ich dabei durchaus ein- oder
zweistellige Millionenbeträge.